Guerilla im Grimm-Zentrum

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Das Grimm-Zentrum: Ein Symbol der unternehmerischen Hochschule
Das angebliche „Bibliothekswunder“ in Berlin-Mitte. Das größte Wunder besteht in Wahrheit darin, sich im Wettbewerb um einen freien Arbeitsplatz gegen die konkurrierenden Kommiliton*innen durchzusetzen.

In der preisgekrönten Zentralbibliothek, in der sexistische Macker Sprüche den verbliebenen Spaß an der wissenschaftlichen Betätigung komplett verderben. Symbolisch thront sie zwischen Bahnhof Friedrichstraße und dem Hauptgebäude der HU. Mit ihrem symmetrischen Aufbau verkörpert sie die gleichförmige und eintönige Langeweile der Massenstudierendenhaltung par excellence. Inspiration und Utopie geht anders!

Studierende wollten im Rahmen des Blockupy Europe-Aktionstages am 02.09. mit einer Kissenschlacht im Grimm-Zentrum, gegen diese Zustände protestieren. Der repressive Charakter der Humboldt-Universität und der Berliner Polizei trat jedoch offen zutage: sie beschlagnahmten die Kissen und verboten den Protest. Deshalb haben wir uns entschieden, heute der Traurigkeit im Grimm-Zentrum für wenige Minuten ein Ende zu setzen und sorgten für ein riesengroßes Durcheinander.

Am 14.12. machten Aktivist*innen mit Konfetti, Transparenten und Flugblättern klar:

Wir werden uns auch in Zukunft den Protest nicht nehmen lassen und weiterhin den grauen Alltag und den täglichen Wahnsinn an der Uni durchbrechen!

ab

la:iz

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