Der Kampf geht weiter – Hüttenweg 43!

Auf der Flucht traumatisiert und hier in Deutschland weitert terrorisiert:

150 Geflüchtete leben seit 14 Monaten im Hüttenweg 43. In einer Sporthalle. „Privatsphäre“ können sie sich nur durch gespannte Folien oder Bettlaken zwischen den Stockbetten bauen.

Statt einen Platz zum Lernen oder gar an der Uni, haben sie einen Lagerplatz. Und das schon länger, als vom Berliner Senat versprochen: Maximal für ein Jahr sollten sie hier „leben“.

Auch eine mangelnde Hygieneversorgung trägt dazu bei, dass sich die Geflüchteten nicht erholen können.

Deswegen nehemen sie nun den Kampf auf: Seit dem 12.12. befinden sich mehrere Geflüchtete im Hungerstreik. Gefordert wird die Schließung des Heims. Jeder Familie soll zumindest ein eigenes Zimmer zur Verfügung stehen. Beim derzeitigen Leerstand vieler Villen in Dahlem ist nicht begreiflich, warum ihren Forderungen nicht nachgekommen wird.

Zusammen mit den Geflüchteten riefen wir zur Demonstration auf. Nach gemeinsamen Transpi Malen, ging es am 16.12. vor die Mensa der Rost- und Silberlaube.

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Geflüchtete schildern ihre Situation durch Erzählungen, Musik und Gesang.
Und trotz erfolgreicher Kundgebung ist der Kampf noch nicht vorbei: also unterstützt die Geflüchteten aus dem Hüttenweg 43! Schaut bei ihnen vorbei und verbreitet die Infos.

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Ein baldiges Ende der beschissenen Lebensbedingungen? – „Ich kann es Ihnen nicht versprechen, aber ich hoffe es sehr.“
Vom Hoffen verbessert sich die Situation der Geflüchteten nicht, Frau Breitenbach.
Protestieren und die Dinge selbst in die Hand nehmen! Villen und Social Center statt Turnhallen!

Die Abendschau gibt Eindrücke von der Turnhalle und Lebenssituation der Geflüchteten aus dem Hüttenweg 43.

la:iz

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